Eine Bühne für Kunst im Pilotquartier Netto-Null

Die Kunstklimahalle ist eine mobile Plattform, auf der Natur und Kultur in einen Dialog treten. Sie ist ein offener Ausstellungs- und Begegnungsort, an dem Kunst den klimabedingten gesellschaftlichen Wandel verhandelt. Sie schafft Raum für sinnliche und diskursive Erlebnisse und macht deutlich, dass Klimafragen nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch unser Zusammenleben betreffen.

Das Projekt bringt Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe im Quartier zusammen, um sich mit den Mitteln der Kunst die klimabedingte Transformation vorwegzunehmen. Wechselnde Ausstellungen, Führungen, Workshops und Mitmachangebote fördern den Austausch und laden dazu ein, sich mit dem Netto-Null-Leben auseinanderzusetzen.

Die Kunstklimahalle dient als Experimentierfläche für ökologische Visionen. Im Wesentlichen besteht sie aus zehn veloanhängertauglichen Bühnenelementen, die an verschiedenen Orten zu einer 25 m2 grossen Plattform zusammengebaut werden können. Die eingeladenen Künstler:innen entwerfen und bauen den Raum für ihre Ausstellung jeweils selbst. Eingeladen werden lokale und internationale Künstler:innen, die sich in ihrer Arbeit schon länger mit dem Klima im Anthropozän auseinandersetzen. 

Die Ausstellungen werden von einer Vermittlungsperson betreut, welche sich an die Besucher:innen wendet und einen kleinen Imbiss und Museumsshop auf einem wettergeschützten Lastenrad führt.